Alle Beiträge von Uwe Stache

Müritz mal wieder

Die Müritz, genauer gesagt ein Campingplatz dort, gehört zu meinen Lieblingsorten. Hier war ich schon oft, hatte (wie sich später erwies) grossartige Ideen, einigen Ärger und auch schon mal Angst.

Hier haben wir schnarchende Hirsche gesehen und gehört (oder war das nur einer?). Hier habe ich den Spitznamen „Stonie“ bekommen, was nichts mit Hallizugenen zu tun hatte: ich fand an einer Stelle als ziemlicher Anfänger reichlich Steinpilze.

Hier begegneten wir spät abends leckeren Wildschweinen und ganzen Rehfamilien in grosser Nähe.

Soweit zu den vergangenen Zeiten.

Mir ist ja Ende letzten Jahres ein Wohnmobil zugelaufen und zu Ostern war es nun endlich soweit: die erste echte Ausfahrt (die vorherigen kleineren Abstecher in die nähere Umgebung von Berlin zum Üben zählen nicht) war angesagt.

Also: Kühlschrank füllen mit allerlei Leckerem, Gasflaschen prüfen, die neue Uschi mit der Route programmieren (diesmal sollte das Ziel mit einer Route „über die Dörfer erreicht werden) und … los gings.

Kurz gesagt: es war einfach schön. Allerdings erst hinter Gransee, bis dahin machte es keinen Spass, an Ampeln und hinter LKW zu warten.

Da ich Donnerstag am frühen Nachmittag ankam, hatte ich eine grosse Auswahl auf dem Platz und bekam so einen sehr schönen solchen.

Das Wetter spielte mit und ich konnte mich tatsächlich etwas entspannen. Wie immer war´s zu kurz, aber besser so als gar nicht. BlueSky (so heisst das Womo) benahm sich sehr gut und fügte sich gut in die Familie ein. Für 25 Jahre auf dem Buckel ist alles in tadellosem Zustand, auch die Markise ist immer noch in beinah neuwertiger Verfassung. Besser als jedes Vorzelt, in weniger als 5 Minuten fertig.

 

... es ging durch geschichtsträchtige Orte in Richtung Müritz.
… es ging durch geschichtsträchtige Orte in Richtung Müritz.
Blauer Himmel und ein langes Wochenende ohne Stress: das ist´s, was der Mensch braucht.
Blauer Himmel und ein langes Wochenende ohne Stress: das ist´s, was der Mensch braucht.
BlueSky von vorn rechts.
BlueSky von vorn rechts.
Und von hinten rechts.
Und von hinten rechts.
Blauer Himmel en massse.
Blauer Himmel en massse.
Einfach nur schön ...
Einfach nur schön …

Olivi – encore une fois

Olivi: endlich angekommen. Nachdem sie hier vor einiger Zeit, also am 9.7.2016 „zur Pflege übergeben“ wurde, stand sie eine Saison in ihrem alten Topf im Garten. Winters bezog sie Quartier im Gewächshaus.
In diesem Jahr bekam ich dann ein altes Weinfass geschenkt und damit war klar: Olivi zieht um und bekommt ein eigenes Haus.

 

Olivi - endlich zu Hause
Olivi – endlich zu Hause
... in guter Nachbarschaft.
… in guter Nachbarschaft.

Das Fass steht auf einer stabilen Verbundholzplatte und kann mittels vierer Schwerlast-Rollen bewegt werden.

Und hier noch einige Eindrücke von den Umzugsvorbereitungen:

... da will ich rein!
… da will ich rein!
wer hier wohl vorher drin gewohnt haben mag?
… wer hier wohl vorher drin gewohnt haben mag?
Die Mischungs macht´s.
Die Mischungs macht´s.
Steine, Sand und Erde: von unten nach oben.
Steine, Sand und Erde: von unten nach oben.
Da fehlt noch ´was.
Da fehlt noch ´was.

Pfirsich-Blüte

Nachdem vor zwei Jahren unser super-leckerer Pfirsich wegen üblem Pilz-Befall und auch wegen Altersschwäche aufgegeben wurde, ist nun doch wieder ein kleiner Pfirsichbaum zu Gast.

Eigentlich wollte ich ja keinen mehr, da es doch in jedem Jahr das gleiche Spiel war: alle Früchte wurden gleichzeitig reif und mussten irgendwie vertilgt werden. Stress!

Pfirsich, die Zweite
Pfirsich, die Zweite

Der neue wurde mir dann kürzlich aufgedrängt: er sollte nämlich abgeholzt werden, weil er nicht (mehr) in einen Garten passte. Und da war es dann halt um mich geschehen. Der Umzug wurde organisiert und nun steht er bereits in Blüte. Wie seine Früchte schmecken und wie er sich sonst so benehmen wird: offene Frage. Mals sehen. Jedenfalls ist er willkommen geheissen worden mit ordentlich Wasser und Hornspänen.

Wenn der Umzug nicht schon zu spät im Jahr war, sollte es im September also wieder leckere Pfirsiche geben.

Winter-Vorbereitungen

Bis vor kurzem war hier noch Dschungel: meine vier Tomaten-Pflanzen benötigten fast das ganze Gewächshaus für sich. In diesem Jahr gab´s wirklich viel Tomatensuppe bzw. -Sossen, die jetzt alle im Gefrierschrank lagern.
Nachdem die Reste nun alle den Weg in den Kompost fanden, zogen nun neue Gäste ein: u.a. mehrere Töpfe mit Echtem Lavendel   und natürlich Olivi.

Winter-Quartier
Winter-Quartier

Lazise 2016

Die kleine Stadt am Süd-Ost-Ufer des Gardasee war ja schön öfter das Ziel meiner Sommerreise. Nachdem im letzten Jahr das Thema ins Wasser fiel, sollte es dies Jahr wieder Lazise und ein nahe gelegener Campingplatz sein.

Man sollte ja nie sagen: manche Dinge, glaubte ich, würden sich HIER nie ändern. Viel ist es auch nicht. Aber …

Venedig lässt grüssen ....
Venedig lässt grüssen ….

Wir kennen die Bilder aus der Lagunenstadt, in denen die einfallenden Kreuzfahrtschiffe höher sind, als die Häuser. Die „Dampfer“, die ansonsten auf dem Gardasee schippern, sind alle mehr oder weniger nostalgisch und passen sehr gut ins das dortige Ambiente. Dies hier … : Geschmackssache. Der eine hat ihn, der andere nicht.

Der Strand am Campingplatz meiner Wahl wurde auch „aufgeräumt“, der Sand festgestampft, alles war schön ordentlich in diesem Jahr. Schön ist es dennoch. Unten gibt es einige aktuelle Aufnahmen von der Stadt und dem See.

Für mich eine der schönsten Hafenpromenaden.
Für mich eine der schönsten Hafenpromenaden.
Die Natursteine schützen den Strand vorm wegspülen und sehen auch noch gut aus..
Die Natursteine schützen den Strand vorm wegspülen und sehen auch noch gut aus..
In dem kleinen Turmhaus den Arbeitsplatz unterm Dach: das könnte ich mir schon lange gut vorstellen.
In dem kleinen Turmhaus den Arbeitsplatz unterm Dach: das könnte ich mir schon lange gut vorstellen.

Ein Mann sollte einen Baum pflanzen …

So sagt man. Für Japaner bedeutet dies die Verbundenheit mit Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.
Andere sagen: „Ein Mann muss drei Dinge im Leben tun: „Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen“. Eine Variante davon ist: „Einen Sohn zeugen – einen Baum pflanzen – ein Buch schreiben“.

Welcome Olivi!
Welcome Olivi!

Nachdem ein Sohn bisher nirgend dokumentiert,  Haus & Buch bereits vor etlichen jahren „erledigt“ wurden, bekam ich bei der Erfüllung der Lebensaufgabe nun Hilfe: ein Olivenbaum hielt gestern Einzug in die BO30. Den Freunden sei Dank!

Wie das vielleicht in einigen Jahren aussehen könnte, ist auf diesem Photo aus der Nähe von Malcesine zu sehen.

Nachlese

Damit sich Olivi sich hier auch richtig wohlfühlt, gab es als erstes eine neue „Behausung“. Und im Zeitalter von Mobilität sollte ebendiese ebenfalls gefördert werden.

Also: Baumarkt, Holzplatte kaufen, behandeln, im Keller kramen und vier Hochlastlenkrollen finden, deren Kugellager mit Fett behandeln, sie anbringen, einen Abfluss mittig herstellen und dann noch eine Seilführung anbringen.

Hat Spass gemacht, mal wieder etwas mit den Händen machen zu können.

Olivi´s neues Heim
Olivi´s neues Heim

In „klein“ sehen sie ja schon ganz gut aus. Wie sie schmecken werden?

Wie sie wohl schmecken?
Wie sie wohl schmecken?

Hightech in der Markthalle

Vor einiger Zeit war ich an einem Projekt beteiligt, das ich sehr spannend fand: eine wirklich alte Markthalle sollte für die örtlichen Händler und für grosse Event ein gemanagtes W-LAN-System erhalten.

Dabei entstanden diese Bilder, die für sich selbst sprechen sollen.

Access Point

Update aus BO30

Nachdem ich lange Zeit nichts mehr aus der BO30 gemeldet habe, will ich heute mal die neue Ernte und auch ein paar Neu-Ankömmlinge begrüssen.

Nachtrag: siehe auch Olivi.

Rosen-Sammlung
Rosen-Sammlung

Wie in jedem Jahr, explodiert die Rosenfamilie auch diesmal: innerhalb von wenigen Tagen von Null auf Hundert.
Im Büro machen sie sich auch sehr gut, finde ich.
Die hier stehen noch im Garten:

Ein ganz kleiner Teil der ersten Ernte. Innerhalb von drei Tagen wurde aus grün rot. Und die schmecken …

Erste Ernte: Erdbeeren
Erste Ernte: Erdbeeren

… halt wie richtige Erdbeeren, die in der Sonne gereift sind und auf Boden wachsen, der keine Chemie gesehen hat.

Duftalarm im Gewächshaus
Duftalarm im Gewächshaus

Die beiden Tomatenplanzen tragen schon die ersten Blüten. Wenn man ins´ Gewächshaus kommt, strömt einem der typische Geruch von Tomaten entgegen. Bin gespannt, wie die Ernte ist.

Topinambur
Topinambur

Man mag es glauben oder nicht: dies sind Sonnenblumen, deren Knollen zu allerlei verarbeitet werden können, unter anderem sind sie ein Zuckerersatz. Es lässt sich aber auch ein Schnaps damit herstellen. Wir werden es verfolgen …

Neue PforteNach mehr als 30 Jahren war mal ein neuer Zaun fällig. Das farblich abgestimmte „Klingelbrett“ stammt aus eigener Fertigung.

Auch neu: das Schäppchen aus dem Supermarkt für knapp fünf Euro. Hat sich sehr gut eingelebt und wird von allen bewundert.

Grüne Hölle
Grüne Hölle

Nicht neu, aber auch in diesem Jahr wieder ein Schmuckstück: die Begrünung des kleinen Gartenteiches mit Rosen, Glockenblumen und meinem Superfarn.