Heute nachmittag gab es noch einmal sehr schönes Licht und ich hatte beim Aufräumen meine ältere Kamera in die Hand bekommen.
Also nochmal raus und ab nach Tegel, Richtung Villa Borsig. Das Ergebnis ist hier zu sehen.



Zu faul, um den sonntäglichen Spaziergang mit einer kilometerweiten Anfahrt zu beginnen, also den kurzen Weg gewählt: ab nach Lübars.
Noch ist es früh, die Langschläfer aus den umliegenden MV-Burgen sind noch nicht auf den Beinen und Hunde sind mir bis auf einen auch keine begegnet. Also ideal, um auf die Geräusche der Natur zu achten. Das Morgenkonzert der Vögel war lauter als erwartet: ein Genuss in Dur.
Ganz geeignet, um einige Zeit still in der Sonne zu stehen und auf die herbstlichen Farben zu achten. Die gibt´s wirklich nur im Herbst. Ein paar davon liessen sich einfangen.
Nachdem der Herbst hier eingezogen ist, steht ja (wenigstens bei den Discountern) Weihnachten fast vor der Tür. Und zu Weihnachten gehört bei uns Gans, Ente oder so ähnlich fest zum Programm. Das gehört geprobt. Vor allem, wenn mal wieder etwas variiert werden soll.
Diesmal soll es einen italienischen Touch erhalten. Fertige Rezepte gefielen mir nicht so richtig, daher wird wie immer etwas abgeändert.
Eine italienische Gaake gabs schon mal nicht. Also kam die französische Kollegin in die Küche: die Barberie-Ente wurde es diesmal.
Dabei handelt es sich um ein Tier, das eigentlich aus Südamerika kommt und von Kolumbus in Europa eingeführt wurde. Die Barberie-Ente ist ein recht mageres Tier. Viel für die Soße war also nicht zu erwarten.
Was ist ausser der Ente noch dabei?
Und für den Koch war ein Amarone aus 2003 am Start („weils ja sonst eh nix wird“). Der muss in dieser Saison die Flasche verlassen, weil er nun nicht mehr besser wird.
Eine zweite Flasche, nämlich ein trockener Prosecco war eher für den Topf bestimmt. Aber nun zunächst zum Start.
Die in Scheiben geschnittene Tomate, die Rosinen, die Sultaninen und das Lorbeerblatt wurden eine Viertelstunde in Olivenöl geschwitzt.
In der Zwischenzeit wurde die Entenkeule gesalzen und etwas in die dünne Fettschicht gepiekst. Danach wurde der Sud mit dem Prosecco gelöscht. Dann gings für die Ente rein in den Topf. Die Oregano-sträucher wurden einfach auf die Keule gelegt.
Das ganze wurde mehrfach „nachgebessert“, zum Schluss aber noch einmal stark reduziert.
Als Beilage sollte es Rosmarin-Kartoffeln geben. Also wurden neue Kartoffeln vorgekocht und dann mit einem Rosmarin-Strauch leicht gebraten.
Auf dem Teller sah das dann inclusive aller Zutaten so aus:
Fazit: Test gelungen, das Fleisch war erwartungsgemäß zart und mager. Die Soße war recht lecker, die wird (hoffentlich) zu Weihnachten wenigstens genauso gut. Die Ente oder vielleicht doch Gans muss noch gesucht werden, schliesslich soll es noch etwas italienischer werden.
Obwohl die Müritz mit all ihren wundervollen, romantischen Flecken von Berlin aus quasi vor der Haustür liegt und ich mich dort meist sehr wohl gefühlt habe, wurde sie von mir doch in den letzten drei Jahren sträflich vernachlässigt.
Nun konnte ich mich endlich mal wieder aufraffen, bin morgens um 7:00 losgefahren und hatte nach einanhalb Stunden den Genuss eines noch sehr ruhigen Strandes. Pünktlich zu meinem Eintreffen fing es dann auch an zu regnen, was mich aber nicht weiter störte.
Ein paar schöne Eindrücke konnte ich vom Campingplatz Bolter Schleuse mitbringen. Sehet.
Seit 2007 gibt es ein sehr einfaches kleines Fischlokal, das von einer Fischereigemeinschaft betrieben wird. Hier wird selbst gefangenes frisch geräuchert und in einfacher Form, aber eben sehr lecker zu bezahlbaren Preisen angeboten. Die Klassiker (Forelle im frischen Brötchen etc.) gibt es immer. Hecht, Maräne und ähnliches gibt es, wenn welche gefangen wurden.
Drei Tage ´mal nicht aufgepasst und: die Kirsche blüht! Wenn auch nur die Hälfte davon ´was wird, gibt es dies Jahr wieder eine Menge schön saurer Kirschen.
Schade nur, dass ich die überhaupt nicht mag. Aber ich kenne zwei Vögel, die gerne in meinen Kirschbaum steigen und ihn abernten. Und für die freue ich mich.
Der Westhafen ist ein mittelkleiner Hafenbereich mitten in Berlin, genauer gesagt in Moabit. Gleich daneben verlaufen einige Gleise. Und die hatten es mir heute angetan. Die Sonne warf ein weiches, dunkelrotes Licht und da konnte ich nicht anders. Das ist dabei herausgekommen.
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