Wann immer Asterix und seine Freunde Besuch von ihren Freunden mit italienischem Migrationshintergrund bekamen, ging ja bekanntlich Miraculix in den Wald. Nicht etwa zum Holzhacken (er war ja nicht verheiratet). Vielmehr sammelte er alle möglichen Zutaten für seinen Zaubertrank, der seine „Patienten“ mit beachtlichen Kräften versah.
Ich glaube, ich habe eine Stelle gefunden, wo die wichtigste Zutat quasi „am Baum wächst“. Ich sag aber nicht, wo das ist. Klar, oder?
Madame Barbarie wurde ja über Nacht bereits im Römertopf gebettet und mit einer Mischung aus Öl und Honig gebadet. Hier nun die weitere Entwicklung.
Sie wurde noch einmal kräftig mit der Öl-Honigmischung eingestrichen, dabei dafür gesorgt, dass diese nicht einfach nur „aufgestrichen“ sondern quasi in die Haut und ins Fleisch eindringen konnte. Das macht etwas mehr Arbeit, sich aber auch bezahlt.
Dann kam Madame zunächst für 45 Minuten in den vorher eingeölten geschlossenen Römertopf, der Ofen wurde kurz auf 275, dann auch 220 Celsius gestellt. Dreimal wurde „nachgeölt“, einmal Madame umgedreht. Dann war sie schon gut braun.
Jetzt gab´s noch einmal gut Feuchtigkeit, und ohne Deckel 250 Celsius auf die Haut.
Als Sauce hatten wir eine Mischung aus Fonds vom letzten Jahr und Maronen sowie etwas Knoblauch.
Dazu gab´s handgemachte (natürlich!) Klösse mit einer Füllung aus geröstetem Brot und Mandeln und einfaches Rotkraut mit Apfel und Schmalz.
Schöner Bauch tut´s auch.
Die schöne krosse Haut war auf den Punkt: knusprig und wohlschmeckend. Das Fleisch darunter einfach nur so weich, dass es beinah freiwillig vom Knochen fiel.
Letzte Minute im „Eigenheim“Einzelteile: die Präsentation hätte man sicher besser machen können. Aber wir waren HUNGRIG!
Zehn Jahre alt – der muss weg!
Ein zehn Jahre alter Amarone vom Weingut Zeni. Die Trauben: Corvina, Rondinella, Molinra, ausgebaut im französischen Eichenfass.
Ihre Majestät, Barbarie IV. ist soeben eingeflogen. Natürlich wurde sie sogleich in die ihr geziemende Umgebung verbracht. Hier kann sie sich bis morgen Mittag ausruhen, die Zeit danach wird eh sehr schweisstreibend für sie.
In diesem Jahr wurde ihre Haut mit einer wohlmeinden Mischung aus Honig, Olivenöl, Salz und Kräutern eingerieben. Auf dass sie sich mit einem gelungenen Geschmack revanchiere.
Heute war wenigstens vormittags schönes Wetter, das lud zum Spazierengehen ein. Am Neuen See in Tiergarten (gemeint ist der Bezirk, nicht der Zoo) sah ich dann die knorrigen Gesellen.
Für die einen ist eine Tür der Eingang, für andere eher das Zeichen für: „Geh weg“!
Diese Eingänge und Türen sind zu bewundern in der Oranienburger Strasse in Berlin-Mitte.
Masken und Kostüme zeigen oder verstecken, manchmal mehr, manchmal weniger.
In der Oranienburger Strasse in Berlins Mitte gibt´s eine Menge Masken. Allerdings gibts dort auch einen kleinen, feinen Maskenladen. Hier gibts eben Masken, Kostüme und Zubehör.
Einmal Prinzessin sein …Etwas Tüll tut´s auch …Der Grüne MannWeihnachtspaar
Die Aufnahmen entstanden am 2. Dezember 2013. Ich kam gerade von einer Veranstaltung, es war ziemlich nebelig und Berlin sah völlig verwandelt aus. Alles war wie in Milchsuppe getaucht.
Zufällig hatte ich meine kleine Handcamera dabei, als ich am Bauhaus Museum vorüber fuhr. Und das Bild, das sich mir dort bot, erinnerte mich an irgendeinen SF-Film. Ich musste also diese einigermassen verrauschten Bilder schiessen. Hätte ich nur ein Stativ und eine „richtige“ Camera dabei gehabt.
Einmal im Jahr gibts hier Gänsebraten, natürlich zu Weihnachten, genauer gesagt am 1. Feiertag. Und da man ja leicht aus der Übung kommt, ist so eine kleine Generalprobe schon eine gute Übung.
Und wenn man schon dabei ist, kann ja auch gleich getestet werden, ob denn auch der Wein dazu passt.
Keule der Testgans
Die Gänsekeule kam extra aus Südfrankreich angeflattert, nach gut einer Stunde war sie schön zart und leicht knusprig an der Haut. Die Soße bestand aus Wasser, Butter, Orangensaft und etwas Knobi. Vorher hat sie etwas Salz eingerieben bekommen. Das Rotkraut wurde mit selbstgemachtem Schmalz und Apfel angemacht.
Die Klösse sind natürlich handgemacht und haben keine Tüte von innen gesehen.
Der Corvair vom Weingut Zeni im Veneto aus dem Jahre 2004 lag seit 2005 in unserem Keller und muss nun so langsam ans Licht des Tages. Er besteht aus Corvina Grossa und Cabernet Sauvignon.
Das ganze passt gut zusammen. Lediglich der Versuch mit der Zubereitung der Gans im geschlossenen Topf wird wieder gegen die bewährte Methode im Römertopf getauscht.
Nun ist ja bald wieder Weihnachten und da gibts hier nach alter Tradition eine Gaacke (sprich gake), also
Lasst es Euch wohl ergehen!
Gänsebraten. Letzten Sonntag bin ich nun bei einem früheren Lieferanten unseres Festtagsbratens vorbeigekommen. Hier kann man direkt beim „Erzeuger“ eine wohlgenährte, bis zum letzten Tag in Freiheit lebende Gans in der gewünschten Grösse vorbestellen. Und für mich war diese Wieder-Begegnung die Erinnerung an das ToDo. Ich muss mich noch um den Festtagsbraten kümmern.
Danke für die Erinnerung!
Ansichten – Zeiten – Gefühle
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